Bobbi Gibb · Erste Marathonläuferin

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Bobbi Gibb (geb. 1942) ist eine US-Marathonläuferin

1966 wollte Bobbi Gibb den Boston Marathon laufen. Die Absage kam prompt: Frauen seien „physiologisch nicht fähig" einen Marathon zu laufen. Gibb versteckte sich im Gebüsch, sprang ins Läuferfeld und lief – mit 3 Stunden 21 Minuten schneller als zwei Drittel der Männer. Sie hat es einfach gemacht.

Diese Tuschezeichnung ist nach einem Foto von 1966 entstanden, das sie nach dem absolvierten Lauf zeigt.

Motiv: Illustration, Portrait
Technik & Material: Tusche auf Papier

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Bobbi Gibb · Erste Marathonläuferin
Bobbi Gibb (geb. 1942) ist eine US-Marathonläuferin 1966 wollte Bobbi Gibb den Boston Marathon laufen. Die Absage kam prompt: Frauen seien „physiologisch nicht fähig" einen Marathon zu laufen. Gibb versteckte sich im Gebüsch, sprang ins Läuferfeld und lief – mit 3 Stunden 21 Minuten schneller als zwei Drittel der Männer. Sie hat es einfach gemacht.Diese Tuschezeichnung ist nach einem Foto von 1966 entstanden, das sie nach dem absolvierten Lauf zeigt.

250,00 €*
Christine de Pizan
Tuschezeichnung mit Passepartout und Holzrahmen (18x24cm)Über Christine de Pizan (Pisan) * ~1364 (Venedig), † 1430 Poissy (Frankreich) Christine de Pizan war eine Literatin des ausgehenden Mittelalters, die sich sehr für Frauen einsetzte, aber nicht nur. Jung verwitwet mit drei Kindern sah sie sich enormen Herausforderungen gegenüber, die sie mutig anging. Von Haus aus gebildet widmet sie sich bald dem Verfassen von Texten – zunächst Gedichte, dann auch Abhandlungen, Biographien und Romane. „Die Stadt der Frauen“ (1405) ist ihr bekanntestes Werk, das die Errungenschaften von Frauen seit der Antike ins Zentrum stellt.  Christine de Pizan hatte viele Bewunderer und Unterstützer ihrer Werke – darunter einflussreiche Frauen und Männer an den europäischen Höfen. Bis zu ihrem Lebensende 1430 schreibt sie und lässt ihre Texte in einer Schreibwerkstatt vervielfältigen. Es gibt bereits zu ihren Lebzeiten zahlreiche Übersetzungen ihrer Werke.

170,00 €*
Christine feiert Jeanne
Christine de Pizan (c.1365-1430) war eine Autorin des Mittelalters, die in ganz Europa gelesen wurde. In ihrem letzen Lebensjahr verfasste sie eine Ode an Jeanne D'Arc, die Jungfrau von Orleans, deren Bedeutung sie als erste erkannte. Christine ist die einzige Person, die Jeannes Leistung schon feiert, als Jeanne noch lebte. Die Tuschezeichnung zeigt Christine de Pizan in ihrer typischen Witwentracht (mit der Haube, genannt Hennin), wie sie die Ode an Jeanne gerade verfasst. Der Text auf der Zeichnung ist ein Auszug aus den Originalversen von Christine de Pizan und lautet:Nous as de mal, Pucelle eslite!Considerée ta personne, Qui es une jeune pucelle, A qui Dieu force et povoir donne D’estre le champion et celle Qui donne à France la mamelle De paix et doulce norriture, Et ruer jus la gent rebelle, Véez bien chose oultre nature! ... Car se /Übersetzt:  Wenn wir uns deine Person vor Augen führen, dich, eine junge Maid, der Gott die Kraft und Macht verleiht, jene Heldin zu sein, die die Aufrührer niederwirft und Frankreich mit der süßen, nährenden Milch des Friedens speist – wahrlich, hier zeigt sich etwas ganz und gar Außergewöhnliches!

250,00 €*
Die Scham muss die Seite wechseln (Gisèle Pelicot)
Sie ist die Frau, die einen öffentlichen Gerichtsprozess forderte, in dem ihr Ehemann und 50 weitere Täter verurteilt wurden. Gisèle Pelicot erklärte öffentlich: Die Scham muss die Seite wechseln. Nicht die Frau muss sich schämen, sondern die Täter. Ihr Satz steht für eine längst überfällige Neuausrichtung im Umgang mit sexuellem Missbrauch, bei dem bis heute oft Täter-Opfer-Umkehr betrieben wird ("Was hatte sie denn an?"). Täter sind Täter. Ihr Gesicht hat sich mir eingeprägt. Ihr ruhiger, offener Blick angesichts der entsetzlichen Taten, die im Prozess verhandelt wurden, erstaunt mich immer wieder. Für mich – und viele andere – ist Gisèle Pelicot eine Ikone der Freiheit und Gerechtigkeit. Tuschezeichnung nach einem Foto im Umfeld des Gerichtsprozesses.

220,00 €*
Ikone (Gisèle Pelicot)
Sie ist die Frau, die forderte, dass der Gerichtsprozess gegen die Täter (ihr Ehemann und weitere 50 Männer) öffentlich geführt werden sollte. Öffentlich erklärt Gisèle Pelicot: Die Scham muss die Seite wechseln – «Que la honte change de camp». Nicht die Frau muss sich schämen, sondern die Täter. Ihr Satz steht für eine längst überfällige Neuausrichtung im Umgang mit sexuellem Missbrauch, bei dem bis heute noch Täter-Opfer-Umkehr betrieben wird ("Was hatte sie denn an?"). Täter sind Täter. Ihr Gesicht hat sich mir eingeprägt. Ihr ruhiger, offener Blick angesichts der entsetzlichen Taten, die im Prozess verhandelt wurden, erstaunt mich immer wieder. Für mich – und viele andere – ist Gisèle Pelicot eine Ikone der Freiheit und Gerechtigkeit.

250,00 €*
In 72 Tagen um die Welt (Nellie Bly)
1888 hatte Nellie Bly eine Idee: Sie wollte die Welt in weniger als 80 Tagen umrunden – und damit den fiktiven Rekord aus Jules Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt" in die Realität holen. Die US-Investigativjournalistin (1864-1922) war schon vorher spektakulär mit einer Recherche in einer psychiatrischen Klinik aufgefallen. Doch ihr Verleger war trotzdem skeptisch. Eine Frau? Unmöglich. Sie brauche einen männlichen Begleiter, würde viel zu viel Gepäck mitschleppen und spreche ohnehin nur Englisch. Man solle besser einen Mann schicken. Blys Antwort: „Schickt den Mann – ich starte am selben Tag für eine andere Zeitung und schlage ihn." Der Verleger gab nach. Am 14. November 1889 brach Nellie Bly auf, mit einem einzigen kleinen Handkoffer (gerade einmal 40 x 18 cm). Genau jenes Gepäck, von dem man behauptet hatte, eine Frau könne es unmöglich auf so wenig beschränken. 72 Tage, 6 Stunden und 11 Minuten später war sie zurück – schneller als jeder Mann vor ihr. Sensation! Diese Tuschezeichnung zeigt Nellie Bly mit ebenjenem Handkoffer.

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Nellie Bly · Investigativpionierin
Mutig und unbeirrbar in Sachen Aufklärung. Die Journalistin Nellie Bly (1864-1922) täuschte eine Nervenkrankheit vor, um undercover in einer psychiatrischen Klinik zu recherchieren (damals: „Irrenanstalt"). 1889: Weltreise in 72 Tagen – Sensation!1887 erkämpfte sich Bly einen Job bei der New York World, Joseph Pulitzers führender Zeitung. Ihre erste Aufgabe: Sie sollte sich in das berüchtigte Women's Lunatic Asylum auf Blackwell's Island einschleusen. Unter dem Pseudonym „Nellie Brown" täuschte sie vor verschiedenen Ärzten und einem Richter eine psychische Erkrankung vor – und wurde eingewiesen. Die Anweisung ihres Redakteurs lautete: Sie solle aufhören zu lächeln, damit sie nicht auffliege.Zehn Tage hielt Nellie Bly die brutalen Zustände in der psychiatrischen Klinik aus. Ihre Reportage „Ten Days in a Mad-House" machte sie berühmt, führte zu einer Untersuchung der Klinik und brachte deutlich höhere Mittel für die Versorgung psychisch Kranker. Bly gilt als Wegbereiterin des modernen Investigativjournalismus.

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