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Nellie Bly · Investigativpionierin

Details zu "Nellie Bly · Investigativpionierin"

Mutig und unbeirrbar in Sachen Aufklärung. Die Journalistin Nellie Bly (1864-1922) täuschte eine Nervenkrankheit vor, um undercover in einer psychiatrischen Klinik zu recherchieren (damals: „Irrenanstalt"). 1889: Weltreise in 72 Tagen – Sensation!

1887 erkämpfte sich Bly einen Job bei der New York World, Joseph Pulitzers führender Zeitung. Ihre erste Aufgabe: Sie sollte sich in das berüchtigte Women's Lunatic Asylum auf Blackwell's Island einschleusen. Unter dem Pseudonym „Nellie Brown" täuschte sie vor verschiedenen Ärzten und einem Richter eine psychische Erkrankung vor – und wurde eingewiesen. Die Anweisung ihres Redakteurs lautete: Sie solle aufhören zu lächeln, damit sie nicht auffliege.

Zehn Tage hielt Nellie Bly die brutalen Zustände in der psychiatrischen Klinik aus. Ihre Reportage „Ten Days in a Mad-House" machte sie berühmt, führte zu einer Untersuchung der Klinik und brachte deutlich höhere Mittel für die Versorgung psychisch Kranker. Bly gilt als Wegbereiterin des modernen Investigativjournalismus.

Bildträger: Papier
Größe (Breite x Höhe): 20 x 26 cm (mit Rahmen)
Material: Tusche
Motiv: Portrait
Rahmung: gerahmt (Holzrahmen mit Glas)

Dieses Portrait ist Teil einer Serie: Hidden Championnes – Tusche-Portraits (2026)

Übergangen, belächelt, (fast) vergessen: Frauen der Geschichte ohne deren Erfindungen, Engagement und Ehrgeiz uns heute einiges fehlen würde.

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